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Traisental

TRAISENTAL

Wissenswertes über das Traisental:

  • 815 ha
  • Weißwein- Rotwein Verteilung 82%/18%
  • ~ 350 Weinbaubetriebe
  • ~ 44.000 hl Jahresdurchschnittsernte
  • Bekannte Weinorte: Wagram ob der Traisen, Nußdorf ob der Traisen, Traismauer, Reichersdorf, Wölbling, Inzersdorf ob der Traisen, Herzogenburg

 

Das Traisental befindet sich geografisch gesehen im Mittelpunkt von Niederösterreich.
Es ist gleichzeitig die älteste und jüngste Weinregion Österreichs. Bereits vor 4.000 Jahren wurde hier schon Wein gekeltert und 1995 wurde es zu einem eigenständigen Weinbaugebiet erklärt.

815 Hektar werden von traditionsreichen und bodenständigen Winzerfamilien kultiviert.

Klima & Böden:
Die Lage der Donau und der Voralpen spielen im Traisental eine wesentliche Rolle. Das natürliche Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten im Donauraum begünstigt in der Reifezeit eine ausgewogene Aromabildung. Die Frische, gepaart mit der physiologischen Reife der Trauben, macht den besonderen Charakterzug der Traisentaler Weine aus.

Traisentalweine spiegeln eine eigenständige Mineralik vom Lössboden – Traisenschotter – bis hin zum Konglomeratboden wieder. Die besten Grünen Veltliner der Welt sind in allen Facetten hier zu finden.

Traisental DAC:
Die gebietstypischen Sorten Grüner Veltliner & Riesling sind die meistausgepflanzten Rebsorten im Traisental. Seit dem Jahrgang 2006 sind beide Sorten unter der Herkunftsbezeichnung „Traisental DAC“ auf dem Markt zu finden. TRAISENTAL DAC steht für einen unverwechselbaren Charakterstil von Grüner Veltliner und Riesling.
Die Gliederung der Herkunftsweine lässt sich in einem Pyramidensystem vereinfacht erklären.
Die Basis bilden Gebietsweine, die Mitte Orts- und Großlagenweine und abschließend kommen die Riedenweine. Die jeweilige Stufen der Gliederung unterscheiden sich im Alkoholgehalt und in der Weinstilistik. Mit einem Traisental DAC, ob beim Winzer, im Fachhandel oder in der Gastronomie, treffen Sie immer eine gute Wahl.

Traisental als Ausflugsziel

Was tun im Traisental?

Ein absolutes Muss ist ein Besuch beim Heurigen. Nirgendwo anders finden Sie so eine Vielzahl an hervorragenden Heurigen. Die Winzer setzen auf hochwertige Qualitätsweine, bieten regionale Produkte und saisonale Speisen an.

Der Wein ist ein Bindeglied bei vielen Aktivitäten.
Eine Weingartenwanderung mit Picknick, eine Radrunde auf dem Traisentaler Radweg bis hin zu einer genüsslichen Weinverkostung in der Wein Art Zone, hier ist wirklich alles dabei.
Die Nähe zu Krems – St. Pölten – Wien eröffnet ein vielfältiges Freizeitprogramm!

Finden Sie Ihr Ausflugziel: Traisental-Donau – Regionen im Mostviertel

Heurigentermine

täglich ab 16:00 Uhr

  • 06. – 22. August 2021
    Ausg'steckt is
  • 05. – 14. November 2021
    Ausg'steckt is
  • 29. Dez 2021 – 9. Jänner 2022
    Ausg'steckt is

WIR GEHEN EINEN NEUEN WEG – MEHR ZU PIWI

Was heißt eigentlich PIWI? Und warum kultivieren wir PIWI-Sorten?

PIWI-Weine sind Weine aus PIlzWIderstandsfähigen Rebsorten. Diese Rebsorten sind genetisch besonders widerstandsfähig gegen die schlimmsten Feinde des Weinbaus – den echten und falschen Mehltau. Dabei wird keine Gentechnik betrieben, sondern es werden zwei herkömmliche Rebsorten miteinander gekreuzt. Diese neue Sorte bekommt natürlich auch einen neuen Namen – wie zum Beispiel, der Souvignier Gris (Cabernet Sauvignon x Bronner). Der Ursprung dieser robusten Rebsorten findet sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Damals begann man die widerstandsfähigen amerikanischen Rebsorten mit den europäischen zu vereinen. Bei Weinkennern entfachte man damit allerdings keine Freudensprünge. Heute ist das anders. Wir sind in unserem Wissen weiter und können mit den neuen innovativen Rebsorten hochwertige, geschmacksintensive Qualitätsweine produzieren. Die Nachfrage und damit auch die Weiterentwicklung der Kreuzungen steigt:
Denn der Gedanke hinter PIWI trifft den aktuellen Zeitgeist – wir müssen schonender und einfühlsamer mit unserer Erde umgehen. Durch die Tatsache, dass diese Weine robust dem Pilzbefall trotzen, können wir weitestgehend auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten bzw. diese stark reduzieren.


Wir stehen erst am Beginn dieser Entwicklung. Schätzungen gehen davon aus, dass erst etwa 1% der Rebflächen in Österreich mit PIWI-Rebsorten bepflanzt sind. Laut Analysen des statistischen Amtes der EU (EuroStat) wird nirgends in der Landwirtschaft so viel Pflanzenschutz eingesetzt wie im Weinbau – bis jetzt!